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	<title>Hapke Blog</title>
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	<description>About information literacy, history, philosophy, education and beyond</description>
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		<title>Blog-Archiv von http://www.blog.hapke.de</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 15:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impressum]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist so etwas wie das (Sicherungs-)Archiv meines Blog unter http://blog.hapke.de! Updates passieren nur in sehr langen Abständen! This is the archive of my Blog at http://blog.hapke.de! Updates occur only very seldom!<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=881&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist so etwas wie das (Sicherungs-)Archiv meines <a href="http://blog.hapke.de">Blog unter http://blog.hapke.de</a>! Updates passieren nur in sehr langen Abständen!</p>
<p>This is the archive of my <a href="http://blog.hapke.de">Blog at http://blog.hapke.de</a>! Updates occur only very seldom!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/881/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/881/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=881&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Informationskompetenz neu gedacht &#8211; Informationskompetenz leicht gemacht?!</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/03/16/informationskompetenz-neu-gedacht-informationskompetenz-leicht-gemacht/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 16:01:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>

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		<description><![CDATA[&#34;Informationskompetenz neu gedacht&#34; war der Titel eines Session-Vorschlags beim 4. Bibcamp vom 11. bis 12. M&#228;rz in Hamburg. Durch einen (absichtlichen?!) H&#246;rverst&#228;ndnisfehler bei der Session-Planung wurde daraus zuerst &#34;Informationskompetenz leicht gemacht&#34;! Ich finde, heutzutage hat beides seine Berechtigung. Zustande kam diese Session &#252;brigens eigentlich durch ein Versehen. Anne Christensen hatte sich den Titel f&#252;r die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=880&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Informationskompetenz neu gedacht&quot; war der <a href="http://www.flickr.com/photos/libviews/5521832675/in/set-72157626255197794/">Titel eines Session-Vorschlags</a> beim <a href="http://bibcamp.pbworks.com">4. Bibcamp vom 11. bis 12. M&auml;rz in Hamburg</a>. Durch einen (absichtlichen?!) H&ouml;rverst&auml;ndnisfehler bei der Session-Planung wurde daraus zuerst &quot;Informationskompetenz leicht gemacht&quot;! Ich finde, heutzutage hat beides seine Berechtigung.</p>
<p>Zustande kam diese Session &uuml;brigens eigentlich durch ein Versehen. Anne Christensen hatte sich den Titel f&uuml;r die <a href="http://bibcamp.pbworks.com/w/page/35813546/Vorschl%C3%A4ge-und-W%C3%BCnsche-f%C3%BCr-Sessions-auf-dem-BibCamp-2011">Themensammlung vor dem eigentlichen Bibcamp</a> als Dummy und Beispiel ausgedacht. Ich selbst hatte dies gesehen und gedacht, mit Anne &uuml;ber dieses Thema zu diskutieren, dass w&auml;re doch bestimmt spannend. Das dachten dann mehrere weitere Bibcamp-Teilnehmende und dann war auch noch ein Moderator gefunden worden.</p>
<p>Zum Bibcamp als Ganzem habe schon Andere ausf&uuml;hrlicher gebloggt (<a href="http://xenzen.wordpress.com/2011/03/14/leidenschaft-ideen-fur-begeisternde-bibliotheksservices/">Anne</a>, <a href="http://bibliothekarisch.de/blog/2011/03/13/beitraege-zum-bibcamp-4/">D&ouml;rte</a>, <a href="http://textundblog.de/?p=4011">Markus</a>). Die <a href="http://bibcamp.pbworks.com/Session_Grid">Dokumentation der 33. Sessions</a>  ist zur Zeit in vollem Gange. Nach <a href="http://blog.hapke.de/?p=491">meiner Teilnahme beim 3. Bibcamp im letzten Jahr</a> plante ich f&uuml;r dieses Jahr eigentlich eine Session mit dem Titel &quot;Das Internet vor 101 Jahren&quot;. Aber als Teil des Orga-Teams konnte ich es nicht verantworten, <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> eine solche Session, die haupts&auml;chlich eine Erl&auml;uterung von Folien dargestellt h&auml;tte, im Rahmen dieses Bibcamps anzubieten. Vielleicht im n&auml;chsten Jahr unter dem Titel &quot;Das Internet vor 102 Jahren&quot;!</p>
<p>Nun aber zur Session, zu der ich hier zusammenfassend, gespickt mit eigenen Anmerkungen, mein Wahrnehmungen aufgeschrieben habe. Insgesamt wurde vielf&auml;tige, auch grundlegende Fragestellungen zur F&ouml;rderung von Informationskompetenz (IK) durch Bibliotheken explizit angesprochen, aber auch das, was implizit bei manchen Diskussionsbeitr&auml;gen f&uuml;r mich f&uuml;hlbar schien, m&ouml;chte ich hier thematisieren.</p>
<p>Im Browsing-Einstieg zur von Matti St&ouml;hr mit Unterst&uuml;tzung von Silvia Czerwinski moderierten Session wurde als besondere Problematik der F&ouml;rderung von IK durch Bibliotheken das Auseinanderfallen von Anspruch und Realit&auml;t, von Inhalt und Form betont. Es wurde sogar von &quot;wildem Aktionismus&quot; von Bibliotheken im Bereich IK gesprochen. Vom Anspruch her impliziert IK inhaltlich mehr als Katalog- und Datenbank-Recherche. Es umfasst das wissenschaftliche Arbeiten und das Lernen Lernen, wie Werner Tannhof bzw. Julia Bergmann betonten. Andererseits kommt man beim Recherchieren auch ohne (bibliothekarisch gedachte) IK oft zu guten oder zufriedenstellenden Ergebnissen. &quot;Informationskompetenz leicht gemacht&quot; erfolgt heute durch gut gemachte Oberfl&auml;chen von Datenbanken, die die IK der Nutzenden &quot;fast automatisch&quot; f&ouml;rdern.</p>
<p>Die IK-Angebote von Bibliotheken, erarbeitet oft mit Sicht auf den eigenen Bestand und die von ihnen subskribierten Datenbanken, d&uuml;rfen die Sicht auf Tools wie Google, Facebook, Delicious usw. mit deren Problematik aber auch mit deren berechtigtem Mehrwert nicht ausklammern. Sonst werden Bibliotheken unglaubw&uuml;rdig. Die Klage, dass die Studierenden nicht zu uns kommen, hilft nicht weiter: Bibliotheken m&uuml;ssen nach au&szlig;en, zu den Studierenden gehen. Julia Bergmann betonte, wichtig sei das Ansetzen bei generellen Strategien, aber auch die M&ouml;glichkeit individuelle Fragen an Info-Desks, die z.B. zusammen mit dem jeweiligen Rechenzentrum bestzt werden k&ouml;nnen, beantwortet zu bekommen. Gerade wenn ein gewisser Leidensdruck da ist, werden kompetente Ansprechpartner ben&ouml;tigt! Julia fragte auch danach, was aus dem Gaming f&uuml;r die IK-F&ouml;rderung gelernt werden kann.</p>
<p>Auf die Frage &quot;Wie kamen Bibliotheken zum Thema Informationskompetenz?&quot; wurde die These formuliert, dass die Besch&auml;ftigung mit IK die Folge politischer Entscheidungen im Zuge der Bologna-Studienreform sei: Dies gilt vielleicht f&uuml;r die Bibliotheken, die explizit als Folge der Reform Angebote erarbeiteten. Insgesamt gesehen ist es aber vielleicht auch so, dass aufgrund der Entwicklung von Informationstechnik und Internet herk&ouml;mmliche Konzepte unter dem Label &quot;Benutzerschulung&quot;, im angloamerikanischen Bereich, wie ich finde, besser als &quot;user education&quot; bezeichnet, nicht mehr ausreichen. Eigentlich sollte man heute eher von &quot;Informationsbildung&quot; als Aufgabe auch &#8211; aber nicht nur &#8211; von Bibliotheken sprechen. Die Realit&auml;t der IK-F&ouml;rderung durch Bibliotheken k&ouml;nnen aber &#8211; und dies wurde in der Diskussion ganz deutlich gesagt &#8211; nur Bibliotheken &auml;ndern, diese Realtit&auml;t wird von uns gemacht! Olaf Eigenbrodt betonte nochmals seine <a href="http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2010/958/">schon in Leipzig ge&auml;usserte</a> Auffassung, dass eine Status-Begr&uuml;ndung von BibliothekarInnen durch Dozentent&auml;tigkeit von au&szlig;en gesehen selten glaubw&uuml;rdig wirkt. Unterst&uuml;tzung von Lehrenden und Forschenden durch Informationsprofis als Partner, auch dies w&auml;re eine Integration von IK in ihren Kontext und ins Curriculum.</p>
<p>Ein Diskussionsstrang der Session fragte nach <strong>der</strong> Definition von Informationskompetenz. Nat&uuml;rlich kann man hier die Standards runterbeten! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> BibliothekarInnen wollen oft klare Definitionen, Regeln und Standards. Aber beim Lernen und damit auch beim Thema IK ist die eigene Perspektive und der eigene Kontext entscheidend f&uuml;r den Erfolg. Kompetenzen k&ouml;nnen nur Individuen entwickeln, und diese sind eben total unterschiedlich in ihren Voraussetzungen und vielf&auml;ltig in ihren Anspr&uuml;chen.</p>
<p>Schon die Literatur, zum Begriff, was Information eigentlich ist, ist heutzutage mit ihren vielf&auml;ltigen Antworten kaum noch zu &uuml;berschauen (Erg&auml;nzt am 18.3.2011: Vgl. dazu auch die <a href="http://blog.hapke.de/?cat=9">Kategorie &quot;Philosophy of information&quot; dieses Blogs</a>). Bei Fragen des Inhaltes und der Methoden der IK-F&ouml;rderung scheint oft Unzufriedenheit und Ratlosigkeit zu herrschen, z.B. dar&uuml;ber, dass es kaum einen Minimalkonsens zur IK durch Bibliotheken gibt. Ich denke, nur aus solcher bewussten Unsicherheit heraus ist die Vielfalt m&ouml;glich, die es Bibliotheken vielleicht erlaubt, einen Teil der Vielfalt der Bed&uuml;rfnisse, die unsere Nutzenden hinsichtlich des eigenen Informationsverhaltens haben, aufzunehmen und zu erf&uuml;llen.</p>
<p>In der Diskussion kam die Frage nach den Kernkompetenzen von IK. Hier helfen die Standards nicht so richtig weiter, denn man sollte vielleicht besser fragen, <strong>was sind grunds&auml;tzliche Kernvoraussetzungen, um als Individuum informationskompetent zu werden</strong>. Julia Bergmann nannte hier Neugierde (schon <a href="http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte//2008/487/">Suzanne Rockenbach</a> hat dies so gesehen), die F&auml;higkeit zu spielen und die Zeit daf&uuml;r zu haben. Zeit ist dabei ein Grundproblem, nicht nur bei den in Bibliotheken Arbeitenden, sondern auch bei deren Nutzern. Dazu kommen aus meiner Sicht als Kernvoraussetzungen eine kritische Haltung und ein genereller Zweifel (wieder schon bei Rockenbach!) an dem, was man beim Informieren findet, sowie ein regelm&auml;&szlig;iges &uuml;berpr&uuml;fendes Infragestellen des eigenen Informationsverhaltens.</p>
<p>Wie k&ouml;nnte so etwas wie Best Practice in IK-F&ouml;rderung durch Bibliotheken aussehen? Genannt wurde eine Reduzierung des eigenen Anspruches, z.B. dadurch, dass man Schulung auch als Marketing-Massnahme ansieht, sowie das Bewusstsein, dass Datewnbank-Recherche als inhaltliche Hauptkomponente bibliothekarischer IK nur ein Teil des Ganzen ist. Als konkretes Beispiel m&ouml;chte ich hier Aktivit&auml;ten von <a href="http://infobib.de/blog/2011/01/25/raus-aus-der-bibliothek-die-stippvisite/">Christian Hauschke erg&auml;nzen, der sogenannte &quot;Stippvisiten&quot; in Lehrveranstaltungen macht</a>, um f&uuml;r Schulungs- und Beratungsangebote der Bibliothek zu werben. Die Studierenden werden aufgefordert, sich selbst organisierend an die Bibliothek zu wenden, wenn sie als Kleingruppe eine Veranstaltung haben wollen. Meiner Erfahrung nach bringen von Studierenden selbst organisierte, geforderte und nachgefragte Aktivit&auml;ten von Bibliotheken zur IK die meiste Befriedigung f&uuml;r alle Beteiligten!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/880/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/880/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=880&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Menschliche und nicht-menschliche Akteure im Bildungs- und Informationsbereich</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/03/06/menschliche-und-nicht-menschliche-akteure-im-bildungs-und-informationsbereich/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Mar 2011 18:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophy of information]]></category>

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		<description><![CDATA[Das im letzten Beitrag schon erw&#228;hnte Lehrbuch f&#252;r Lehren und Lernen mit Technologien (#L3T) enth&#228;lt einen spannenden Beitrag von Andrea Belliger, David J. Krieger, Erich Herber und Stephan Waba zur &#34;Die Akteur-Netzwerk-Theorie [ANT]- Eine Techniktheorie f&#252;r das Lernen und Lehren mit Technologien&#34;. Diese vom franz&#246;sischen Soziologen und Philosophen Bruno Latour mit entwickelte Theorie bzw. Methode [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=858&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das im letzten Beitrag schon erw&auml;hnte <a href="http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/issue/current/showToc">Lehrbuch f&uuml;r Lehren und Lernen mit Technologien</a> (#L3T) enth&auml;lt einen spannenden Beitrag von Andrea Belliger, David J. Krieger, Erich Herber und Stephan Waba zur &quot;<a href="http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/28">Die Akteur-Netzwerk-Theorie [ANT]- Eine Techniktheorie f&uuml;r das Lernen und Lehren mit Technologien</a>&quot;.</p>
<p>Diese vom franz&ouml;sischen Soziologen und Philosophen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Latour">Bruno Latour</a> mit entwickelte Theorie bzw. Methode weist auch nicht-humanen Akteuren wie Medien, Maschinen usw. eine wichtige Rolle bei der Kommunikation im Bereich Technik und Gesellschaft zu. Diese Theorie scheint damit auch f&uuml;r den Bildungsbereich nutzbar zu sein.</p>
<blockquote><p>Wenn Menschen, Technologien aber auch Artefakte aus dem Bildungsumfeld als handlungstragende Akteure im technologiebasierten Unterricht verstanden und in ihrem Zusammenspiel betrachtet werden, gelingt es uns, die Realit&auml;ten des Unterrichts- und Lernverhaltens zu verstehen und in didaktischen Einsatzszenarien zu ber&uuml;cksichtigen. Modellhafte Akteur-Netzwerke k&ouml;nnten dazu beitragen, ein besseres Verst&auml;ndnis f&uuml;r die sozialen Wirklichkeiten des Zusammenspiels von Akteur-Netzwerken in der Bildungspraxis zu erzielen.</p></blockquote>
<p><span id="more-858"></span><br />
Im Bereich der Informationswissenschaft ist Latour bisher eher wenig rezipiert worden. Im Buch &quot;<a href="books.google.de/books?isbn=159158938X">Critical theory for library and information science : exploring the social from across the disciplines</a>&quot;, herausgegeben von Gloria J. Leckie, Lisa M. Given und John Buschman (Santa Barbara, Calif : Libraries Unlimited, 2010) ist Latour ein Kapitel gewidmet: &quot;Bruno Latour: documenting human and non-human associations&quot; von Will Weeler. Latours ethnografische Feldstudien in naturwissenschaftlich-technischen Laboren zeigten, wie wissenschaftliche Fakten als &quot;Tat-Sachen&quot; auch &uuml;ber wissenschaftliche Artikel &#8211; ein Beispiel f&uuml;r von Latour sogenannte &quot;immutable and combinable mobiles&quot; &#8211; entstehen, Verbreitung finden und sich durchsetzen. Die in wissenschaftlichen Artikeln beschriebenen Forschungsergebnisse repr&auml;sentieren immer eine &uuml;ber mehrere Zwischenstufen vermittelte Realit&auml;t.</p>
<p>Besonders interessant sind daher auch die Vorstellungen Latours zu Begriffen wie Information und Wissen. Wissen wird nur unter Ber&uuml;cksichtigung seines Entstehenszusammenhangs und an einer Stelle als &quot;Vertrautheit mit Ereignissen, Orten und Menschen&quot; beschrieben. Um dieses Wissen zu verbreiten, damit Wissen auch aus irgendeiner Entfernung m&ouml;glich ist, muss es verschriftlicht werden, wodurch es im Optimum stabiler wird, also erhalten bleibt. Gleichzeitig aber wird es auch mobiler und kann damit von anderen wahrgenommen werden. Latour definiert dann in seinem Buch &quot;Science in action&quot; (1987) den Begriff Information (S. 243):</p>
<blockquote><p>&quot;This compromise between presence and absence is often called information. When you hold a piece of information you have the form of something without the thing itself. [...] As we know, these pieces of information (of forms, or paper forms, or inscriptions, [...]) can be accumulated and combined in the centres.&quot;</p></blockquote>
<p>Zu diesen Zentren geh&ouml;ren bei Latour auch Bibliotheken!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/858/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/858/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=858&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Zwei neue Tutorials/Texte zur praktischen Informationskompetenz</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 10:20:18 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Beide hier erw&#228;hnten Tutorials/Texte zur Verbesserung der eigenen praktischen Informationskompetenz ber&#252;cksichtigen relativ kurz und knapp alle wichtigen Aspekte einer systematischen Informationssuche und -bearbeitung. In einem Special der Website wissen.de &#34;Internetrecherche &#8211; Recherchieren wie die Profis&#34; gibt Nicole Kr&#252;ger von der Deutschen Zentralbibliothek f&#252;r Wirtschaftswissenschaften in Kiel (ZBW) Tipps zu Literaturrecherche. Die ZBW betreibt auch die [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=848&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beide hier erw&auml;hnten Tutorials/Texte zur Verbesserung der eigenen praktischen Informationskompetenz ber&uuml;cksichtigen relativ kurz und knapp alle wichtigen Aspekte einer systematischen Informationssuche und -bearbeitung.</p>
<ul>
<li>In einem <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/weiterbildung/internetrecherche/index.html">Special der Website wissen.de &quot;Internetrecherche &#8211; Recherchieren wie die Profis&quot;</a> gibt Nicole Kr&uuml;ger von der <a href="http://www.zbw.eu/">Deutschen Zentralbibliothek f&uuml;r Wirtschaftswissenschaften in Kiel (ZBW)</a> Tipps zu Literaturrecherche. Die ZBW betreibt auch die <a href="http://www.econbiz.de/index.php?id=search">Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften EconBiz</a>. Aktuell ist im Special ein 5. Beitrag zum richtigen Zitieren dazugekommen. <a href="http://twitter.com/#!/thapke/status/38999540409303040">Warum wohl? <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </a>
<ol>
<li> <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/weiterbildung/internetrecherche/index,page=4447282.html">Literaturrecherche: So geht&#8217;s richtig!</a></li>
<li> <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/weiterbildung/internetrecherche/index,page=4456048.html">Onlinekatalog und Datenbanken</a></li>
<li> <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/weiterbildung/internetrecherche/index,page=4458050.html">Suchergebnisse bewerten</a></li>
<li> <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/weiterbildung/internetrecherche/index,page=4460706.html">Literaturverwaltung</a></li>
<li> <a href="http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/weiterbildung/internetrecherche/index,page=4462776.html">Internetquellen richtig zitieren</a></li>
</ol>
<p>[Erg&auml;nzung am 25.2.2011:] &Auml;hnliche Texte von Nicole Kr&uuml;ger sind als Recherche-Tipps vom Profi auch <a href="http://www.academicworld.net/studium/studientipps/">&uuml;ber Academic Worldnet verf&uuml;gbar</a>.</p>
</li>
<li>Im neuen <a href="http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/issue/current/showToc">Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien</a> (#L3T), das online im Rahmen einer CC-Lizenz verf&uuml;gbar ist, finden sich viele interessante Beitr&auml;ge. In diesem Zusammenhang sei auf den Text von Lambert Heller, Rolf Kretschmann und Markus Linten mit dem Titel &quot;<a href="http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/view/60">Literatur und Information &#8211; Datenbanken, Fachliteratur, Literaturrecherche und -verwaltung</a>&quot; verwiesen.</li>
</ul>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/848/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/848/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=848&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Wahrheit/-nehmung des Internets: Never-Better, Better-Never oder Ever-Waser?!</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/19/zur-wahrheit-nehmung-des-internets-never-better-better-never-oder-ever-waser/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 18:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Higher education]]></category>
		<category><![CDATA[History of information systems]]></category>
		<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophy of information]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.hapke.de/?p=828</guid>
		<description><![CDATA[In der Zeitschrift &#34;The New Yorker&#34; hat der Autor Adam Gopnik unter dem Titel &#34;The Information : How the Internet gets inside us&#34; eine interesssante Beschreibung gegeben, wie heutzutage das Internet in seiner Wirkung auf Alltag, Mensch und Welt beurteilt wird. Er unterscheidet dabei drei Kategorien von Stellungnahmen, die von Never-Betters, Better-Nevers oder Ever-Wasers. Ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=828&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der <a href="http://www.newyorker.com/">Zeitschrift &quot;The New Yorker&quot;</a> hat der Autor <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Adam_Gopnik">Adam Gopnik</a> unter dem Titel &quot;<a href="http://www.newyorker.com/arts/critics/atlarge/2011/02/14/110214crat_atlarge_gopnik">The Information : How the Internet gets inside us</a>&quot; eine interesssante Beschreibung gegeben, wie heutzutage das Internet in seiner Wirkung auf Alltag, Mensch und Welt beurteilt wird. Er unterscheidet dabei drei Kategorien von Stellungnahmen, die von Never-Betters, Better-Nevers oder Ever-Wasers.<br />
<span id="more-828"></span><br />
Ich selbst finde mich eigentlich &#8211; immer wieder mal wechselnd &#8211; in allen drei Kategorien wieder. Als <strong>Never-Better</strong> denke ich an die vielen Möglichkeiten, die uns die digitale Technik erm&ouml;glicht und ohne die ich z.B. nie Teil der Information-History-Community geworden w&auml;re. Als <strong>Better-Never</strong> sehe ich doch vielf&auml;ltige Ver&auml;nderungen im eigenen Informationsverhalten, die zum Beispiel das Lesen, Wahrnehmen und Erkennen betreffen, und es ist fraglich, ob sich dies alles in eine positive Richtung ver&auml;ndern wird. Spannend dazu ist das Buch von <a href="http://ase.tufts.edu/epcd/faculty/wolf.asp">Maryanne Wolf</a> <a href="http://gso.gbv.de/DB=2.2/PPNSET?PPN=632838221">&quot;Das lesende Gehirn : wie der Mensch zum Lesen kam &#8211; und was es in unseren K&ouml;pfen bewirkt&quot;</a> (Heidelberg : Spektrum, Akad. Verl., 2010) zu lesen. Als Better-Never werden in dem Artikel Nicholas Carr und sein Buch &quot;<a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,6094108,00.html">Wer bin ich, wenn ich online bin &#8230; und was macht mein Gehirn solange?</a> : Wie das Internet unser Denken ver&auml;ndert&quot; (M&uuml;nchen : Blessing, 2010) eingeordnet.</p>
<p>Als <strong>Ever-Waser</strong> ist einem als historisch Angehauchter eigentlich immer bewusst, dass viele heutige Probleme auch fr&uuml;her nicht anders empfunden wurden. Klassisch ist das Beispiel eines anderen Medienbruches, das Aufkommen des Buchdrucks, der zu &auml;hnlichen Reaktionen von Zeitgenossen f&uuml;hrte, wie sie auch heute zu beobachten sind, so z.B. das Klagen &uuml;ber die Informationsflut bzw. die Empfindung des &quot;Information Overloads&quot;. Als Beispiel wird im Artikel das Buch von <a href="http://history.fas.harvard.edu/people/faculty/blair.php">Ann Blair</a> genannt: &quot;Too Much to Know: managing scholarly information before the modern age&quot; (New Haven: Yale University Press, 2010). Auch die Aktivit&auml;ten von <a href="http://blog.hapke.de/?p=288">Paul Otlet</a> lassen sich als das Konziperen eines Internets auf Papier ansehen und unterst&uuml;tzen damit die Sicht eines Ever-Waser.</p>
<p>Einen Weg mit dem Information Overload fertig zu werden, ist &uuml;brigens auch das Schreiben, worauf <a href="http://www.leuphana.de/martin-warnke.html">Martin Warnke</a> in seinem gerade erschienenen Buch &quot;Theorien des Internet zur Einf&uuml;hrung&quot; (Hamburg: Junius Verlag, 2011), Niklas Luhmann zitierend, hinweist (S. 157). Das eigene Schreiben, wie heutzutage Tweets und Blog-Eintr&auml;ge schreiben, unterst&uuml;tzte schon immer das Lesen (lernen). Schon in klassischen Ratgebern zum wissenschaftlichen Arbeiten ist dies zu finden.</p>
<p>Zur Wahrnehmung des Internets gibt es also viele  &quot;Wahrheiten&quot;! Apropos Wahrheit: <a href="http://www.edge.org/q2011/q11_5.html#gershenfeld">&quot;Wahrheit ist nur ein Modell&quot;</a> schreibt <a href="http://ng.cba.mit.edu/">Neil Gershenfeld</a> auf die Frage &quot;<a href="http://www.edge.org/q2011/q11_index.html">What scientific concept would improve everybody&#8217;s cognitive toolkit?</a>&quot; (Hinweis gefunden in der Wochenzeitung <a href="http://www.zeit.de/2011/04/index">Die Zeit Nr. 4 vom 20.1.2011</a> auf S. 31 in der w&ouml;chentlichen Rubrik Halbwissen, leider nicht online!)). Der kurze Zeit-Beitrag weist auch noch auf die Antwort von <a href="http://www.cpt.univ-mrs.fr/~rovelli/">Carlo Rovelli</a> auf die gleiche Frage auf der Website von <a href="http://www.edge.org/">Edge</a> hin: <a href="http://www.edge.org/q2011/q11_4.html#rovelli">&quot;Die Nutzlosigkeit von Gewissheit&quot;</a>. Dies gilt sicher auch f&uuml;r die Wahrheit, &auml;h Wahrnehmung, des Internets!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/828/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/828/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=828&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>eLearning und ePortfolios &#8211; auch ein Thema f&#252;r Bibliotheken</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/13/elearning-und-eportfolios-auch-ein-thema-fr-bibliotheken/</link>
		<comments>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/13/elearning-und-eportfolios-auch-ein-thema-fr-bibliotheken/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 16:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Learning]]></category>
		<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>

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		<description><![CDATA[An der TU Hamburg-Harburg lief von Mitte 2008 bis Ende 2010 das eLearning-Projekt studIPort 2.0, an dem auch die TUHH-Bibliothek beteiligt war. Ziel des Projektes war einerseits die Verbesserung und nachhaltige St&#228;rkung des eLearning-Angebots der TUHH insbesondere durch ein eLearning-Kompetenzzentrum. Als zweites wurde ein Werkzeug entwickelt, um die Reflexion von Lernenden durch ePortfolios zu verbessern. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=809&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der TU Hamburg-Harburg lief von Mitte 2008 bis Ende 2010 das <a href="http://www.tu-harburg.de/e-learning/studiport.html">eLearning-Projekt studIPort 2.0</a>, an dem auch die TUHH-Bibliothek beteiligt war.</p>
<p>Ziel des Projektes war einerseits die Verbesserung und nachhaltige St&auml;rkung des <a href="http://www.tu-harburg.de/e-learning/index.html">eLearning-Angebots der TUHH</a> insbesondere durch ein <a href="http://www.tu-harburg.de/e-learning/kontakt.html">eLearning-Kompetenzzentrum</a>.</p>
<p>Als zweites wurde ein Werkzeug entwickelt, um die Reflexion von Lernenden durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Portfolio">ePortfolios</a> zu verbessern. ePortfolios sind kommentierte, digitale Sammlungen von Produkten des Lernens. Ziel ist einerseits (nach &quot;innen&quot; gerichtet) die Dokumentation und Reflexion von individuellen Lernprozessen, andererseits (nach &quot;außen&quot; gerichtet) als Bewerbungs-Portfolio auch das Marketing der eigenen Person.</p>
<p>ePortfolio-bezogene konkrete Ergebnisse des Projektes sind:</p>
<ul>
<li>Ein ePortfolio-System als Plugin-L&ouml;sung im Rahmen der an der TUHH eingesetzten Lernplattform Stud.IP. Ein <a href="http://eportfolio.tu-harburg.de/">Beispiel-ePortfolio</a> erm&ouml;glicht Interessierten, die nicht mit Stud.IP arbeiten, einen Eindruck vom ePortfolio-System zu bekommen.</li>
<li><a href="http://media.tu-harburg.de/ti5/eportfolio/">Drei Videos, die Anwendungsszenarien von ePortfolios zeigen</a> und gleichzeitig gute Werbefilme f&uuml;r das Lernen an der TUHH darstellen.</li>
<li>Eine <a href="http://www.ti5.tu-harburg.de/research/elearning/studiport2.0/ePortfolio-full-1.0.zip">frei verf&uuml;gbare Stand-alone-Version des ePortfolio-Systems</a></li>
<li>U.a. zwei Ver&ouml;ffentlichungen zur Reflexion durch ePortfolios (<a href="https://wiki.ti5.tu-harburg.de/studiport/lib/exe/fetch.php?cache=cache&amp;media=http%3A%2F%2Fwww.medienpaed.com%2F18%2Fczerwionka1003.pdf">1</a>, <a href="http://www.e-teaching.org/praxis/erfahrungsberichte/eportfolios">2</a>)</li>
</ul>
<p>Ich selbst war an dem Projekt besonders am Anfang bei <a href="http://www.scribd.com/doc/39315077/Projektidee-Portable-Kompetenz-Portfolio-fur-den-Ingenieur-2015">Ideenfindung</a>, Antragsformulierung sowie an der Erstellung des <a href="http://doku.b.tu-harburg.de/volltexte/2008/445/">eLearning-Entwicklungsplans der TUHH</a>, der eine der Voraussetzungen f&uuml;r die Antrag-Erstellung war, konkret beteiligt; sp&auml;ter vor allem in Form kritischer Begleitung (z.B. u.a. durch einen Literatur&uuml;berblick zu <a href="http://www.scribd.com/doc/13048079/Wissenschaftliches-Arbeiten-in-den-Ingenieurwissenschaften">Aspekten wissenschaftlichen Arbeitens von Ingenieuren</a>, das Ausprobieren von <a href="http://blog.hapke.de/?p=252">Web 2.0- und anderen Alternativen f&uuml;r ein Lerntagebuch</a> und die Entwicklung von Szenarien der ePortfolio-Anwendung). Wenn man so will, dokumentiert dieser Eintrag meine Beteiligung an dem Projekt studIPort 2.0 in meinem eigenen ePortfolio, n&auml;mlich in diesem Blog! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /><br />
Dass <a href="http://blog.hapke.de/?s=e-portfolio">Informationskompetenz und ePortfolios</a> durchaus zusammenzubringen sind, zeigt nicht zuletzt das F&uuml;hren begleitender Recherche-Portfolios, die als Mittel der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Formative_evaluation">formativen Evaluation</a> von Informationskompetenz-Aktivit&auml;ten genutzt werden k&ouml;nnen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/809/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/809/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=809&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Begriffliches zu Informationskompetenz und Information: Informationskompetenz ist ein &quot;discursive construct&quot;</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/10/begriffliches-zu-informationskompetenz-und-information-informationskompetenz-ist-ein-discursive-construct/</link>
		<comments>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/10/begriffliches-zu-informationskompetenz-und-information-informationskompetenz-ist-ein-discursive-construct/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 18:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophy of information]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Zeitschrift Information: Wissenschaft &#38; Praxis (IWP) findet sich im neuen Heft ( 62(2011)1, S. 37-42 ) ein interessantes Interview der Magister-Absolventin Linda Treude von der Humboldt-Universit&#228;t mit dem Titel &#34;Information Zeichen Kompetenz &#8211; Fragen an Rafael Capurro zu aktuellen und grunds&#228;tzlichen Fragen der Informationswissenschaft&#34;. Dabei geht es auch um den Begriff Informationskompetenz und, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=799&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Zeitschrift <a href="http://www.dgi-info.de/pub_zeitschriften.aspx">Information: Wissenschaft &amp; Praxis (IWP) </a>findet sich im neuen Heft ( 62(2011)1, S. 37-42 ) ein interessantes Interview der Magister-Absolventin Linda Treude von der Humboldt-Universit&auml;t mit dem Titel &quot;Information Zeichen Kompetenz &#8211; Fragen an Rafael Capurro zu aktuellen und grunds&auml;tzlichen Fragen der Informationswissenschaft&quot;. Dabei geht es auch um den Begriff Informationskompetenz und, wie bei <a href="http://www.capurro.de">Rafael Capurro</a> nicht anders zu erwarten, um den Begriff Information. Leider ist das Interview nicht Open Access verf&uuml;gbar.</p>
<p>Auf die Frage von Linda Treude:</p>
<blockquote><p>&quot;Den Begriff Informationskompetenz (bzw. information literacy) als Schl&uuml;sselkompetenz im Umgang mit Informationen tragen zur Zeit geradezu inflation&auml;r Projekte des Bildungs- und Bibliothekswesens im Titel. Dies suggeriert, dass man heute spezielle F&auml;higkeiten haben m&uuml;sse, um den Anforderungen einer &quot;Informationsgesellschaft&quot; gewachsen zu sein. F&uuml;r wie brauchbar halten Sie den Begriff und auf welche Kompetenz(en) verweist er Ihrer Meinung nach?&quot; (S. 37)</p></blockquote>
<p><span id="more-799"></span><br />
antwortet Capurro:</p>
<blockquote><p>&quot;Wenn man diesen Begriff nicht auf den Umgang mit verschriftlichten Informationen einschr&auml;nkt, sondern auf ein theoretisches und praktisches Sichauskennen mit den vielen Formen der Digitalisierung und der Handhabung digitaler codes und devices erweitert, dann finde ich die Frage nach der Entwicklung dieser F&auml;higkeiten bereits in der schulischen Ausbildung sehr wichtig. Es m&amp;uumml;sste dabei kritisch reflektiert werden wie digitale Technologien in verschiedene Bereiche des Alltags eindringen und welche positiven und negativen Auswirkungen sie haben oder haben k&ouml;nnen. Ich meine damit konkret die Erziehung zu einem verantwortlichen Umgang zum Beispiel mit Blogs, E-Mail oder social software bis hin zur kreativen Nutzung des Internet f&uuml;r Lernprozesse und sozial-politisches Engagement. [..]<br />
<strong>Ich glaube also, dass wir unterschiedliche Informationskompetenzen (im Plural!) in verschiedenen theoretischen und praktischen Bereichen thematisieren m&uuml;ssen, ohne diese Vielfalt auf eine Grundkompetenz reduzieren zu k&ouml;nnen.</strong> [Hervorhebung T.H.] Jeder Bereich hat eigene Qualit&auml;tsstandards und Kreativit&auml;tspotentiale, so dass die Informationskompetenzen sich dynamisch und auf verschiedenen Ebenen entwickeln m&uuml;ssen.&quot; (S. 37-38)
</p></blockquote>
<p>Zur Frage eines einheitlichen Informationsbegriffs sagt Capurro, der <a href="http://blog.hapke.de/?s=capurro">in diesem Blog schon mehrmals erw&auml;hnt</a> wurde:</p>
<blockquote><p>&quot;Die Frage lautet zun&auml;chst was &#8216;einheitlich&#8217; heißt und dann wer einen solchen einheitlichen Informationsbegriff braucht. In vielen anderen Bereichen arbeiten wir mit unterschiedlichen nicht-einheitlichen Begriffen [...] Gerade die angebliche Ungenauigkeit und Ver&auml;nderung des Alltagsgebrauchs bietet oft der Wissenschaft Grundlage f&uuml;r neue Definitionen, die &uuml;ber eine verkrustete wissenschaftliche Sicht hinausgehen. So war es zum Beispiel mit dem durch Claude Shannon gepr&auml;gten Informationsbegriff, der dem Alltagsgebrauch entgegengesetzt ist aber im Rahmen der Shannonschen Theorie gute Dienste leistet. Das Problem entsteht aber dann, wenn andere Wissenschaften, unter ihnen auch die Informationswissenschaft selbst, mit diesem Informationsbegriff wenig anfangen k&ouml;nnen da sie andere Ph&auml;nomene im Blick haben, bei denen zum Beispiel die semantische und pragmatischen Aspekte, die Shannon ausschloss, im Vordergrund stehen. So ist also im Laufe der letzten f&uuml;nfzig Jahren eine F&uuml;lle von Informationsbegriffen entstanden, die sich teilweise überlagern teilweise aber &auml;quivok sind.&quot; (S. 38-39)
</p></blockquote>
<p>Die Interviewpartnerin von Capurro hat &uuml;brigens eine Magisterarbeit mit dem Titel &quot;Das Konzept Informationskompetenz. Ein Beitrag zur theoretischen und praxisbezogenen Begriffskl&auml;rung&quot; geschrieben, die 2011 in der Reihe &quot;<a href="http://www.ib.hu-berlin.de/inf/handrei.htm">Berliner Handreichungen zur Bibliotheks- und Informationswissenschaft</a>&quot; ver&ouml;ffentlicht werden soll. Ich bin gespannt &#8230;!. Schon 2005 ist ja in dieser Reihe von <a href="http://www.ib.hu-berlin.de/~kumlau/handreichungen/h128/">Marianne Ingold der Beitrag &quot;Das bibliothekarische Konzept der Informationskompetenz&quot;</a> ver&ouml;ffentlicht worden.</p>
<p>Passend dazu wurde auf dem Annual Meeting der ASIST (Oct. 22-27, 2010, Pittsburgh, PA) ein interessantes Paper &quot;Information as Discursive Construct&quot; von Lai Ma vorgestellt. <a href="http://www.asis.org/asist2010/proceedings/proceedings/ASIST_AM10/openpage.html">Die Conference Proceedings</a> sind online verf&uuml;gbar. In dem Beitrag heisst es:</p>
<blockquote><p>&quot;[...]information is constituted by community consensus and is influenced by economic and political structures of social systems. As such, &#8216;information&#8217; should be understood as discursive construct.[...]<br />
Information as discursive construct may co-exist as concepts and cultural and social expressions. Nevertheless, the question &#8216;what is information?&#8217; as well as questions concerning information need be asked in regard to certain social situations.&quot;</p></blockquote>
<p>Eine Diskussion um den Begriff Informationskompetenz, der ja aus den zwei komplexen Begriffen Information und Kompetenz besteht, d&uuml;rfte nicht einfacher sein. Auch Informationskompetenz ist ein &quot;discursive construct&quot;! <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_cool.gif' alt='8-)' class='wp-smiley' /> </p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/799/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=799&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Informationskompetenz als &quot;mindset or world-view&quot;!</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/07/791/</link>
		<comments>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/07/791/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 08:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Susie Andretta weist in der Liste LIS-INFOLITERACY auf einen Report zu &#34;21st Century Skills&#34; des amerikanischen Institue of Museum and Library Services hin und bemerkt interesssanterweise dazu: &#8230; although the report is about IL amongst other literacies, what I do not understand is the emphasis on &#8216;skills&#8217;. Personally I prefer to take a more holistic [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=791&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.jiscmail.ac.uk/cgi-bin/webadmin?A2=ind1102&amp;L=LIS-INFOLITERACY&amp;F=&amp;S=&amp;P=1045">Susie Andretta weist in der Liste LIS-INFOLITERACY</a> auf einen <a href="http://www.imls.gov/about/21stCSkills.shtm">Report zu &quot;21st Century Skills&quot; des amerikanischen Institue of Museum and Library Services</a> hin und bemerkt interesssanterweise dazu:</p>
<blockquote><p>&#8230; although the report is about IL amongst other literacies, what I do not understand is the emphasis on &#8216;skills&#8217;. Personally I prefer to take a more holistic approach to the way we engage and deal with information (in whichever context) so to me that is best described by terms such as mindset or world-view rather than skills.</p></blockquote>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/791/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/791/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=791&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zur Geschichte und zum Zusammenhang von Energie und Information</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/03/zur-geschichte-und-zum-zusammenhang-von-energie-und-information/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 05:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[History of information systems]]></category>
		<category><![CDATA[Scholarly work and research]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Buch des k&#252;rzlich verstorbenen Bundestagsabgeordneten und Pioniers im Bereich erneuerbarer Energiequellen Hermann Scheer tr&#228;gt den Titel &#34;Der energethische Imperativ : 100 Prozent jetzt : Wie der vollst&#228;ndige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist&#34;. Der Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk hat in seiner Rezension zu diesem Buch in der Wochenzeitung &#34;Die Zeit&#34; (&#8222;Das drohende [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=739&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Buch des k&uuml;rzlich verstorbenen Bundestagsabgeordneten und Pioniers im Bereich erneuerbarer Energiequellen <a href="http://www.hermannscheer.de/de/">Hermann Scheer</a> tr&auml;gt den Titel &quot;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:ISBN-Suche/3888976839">Der energ<em>ethische</em> Imperativ : 100 Prozent jetzt : Wie der vollst&auml;ndige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist</a>&quot;. Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Sloterdijk">Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk</a> hat in seiner <a href="http://www.zeit.de/2011/02/L-SM-Scheer">Rezension zu diesem Buch in der Wochenzeitung &quot;Die Zeit&quot; (&#8222;Das drohende Zu-sp&auml;t&#8220; in der Zeit Nr. 2 vom 5.1.2011, S. 43) </a> etwas &#8222;euphorisch&#8220; auch die Aktivit&auml;ten des Chemie-Nobelpreistr&auml;gers von 1909, Wilhelm Ostwald, beschrieben.</p>
<p>Ostwald hatte mit seinem &quot;Der energetischen Imperativ&quot; &#8211; &quot;Vergeude keine Energie, verwerte sie&quot; &#8211; und in seinem gleichnamigen Buch von 1912 die Notwendigkeit von Energie-Einsparung schon fr&uuml;h hervorgehoben. In seinem popul&auml;ren Werk mit dem Titel &quot;Die M&uuml;hle des Lebens : physikalisch-chemische Grundlagen der Lebensvorg&auml;nge&quot; (Leipzig: Thomas, 1911) sagte er so etwas wie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Photovoltaik">Photovoltaik</a> voraus, wenn er schrieb (S. 74):</p>
<blockquote><p>&quot;Denken wir uns beispielsweise ein photoelektrisches Element von geeigneter Beschaffenheit konstruiert, das hei&szlig;t eine Maschine, welche die Strahlung der Sonne direkt in elektrische Energie umwandelt, welche also einen Teil der aufgenommenen Strahlung als einen elektrischen Strom aus dem Apparat zu ziehen gestattet. Dann k&ouml;nnten wir mit Hilfe dieser elektrischen Energie ungef&auml;hr alles das leisten, was gegenw&auml;rtig die gesamte Industrie, das gesamte Transportwesen usw. mit Hilfe der Steinkohle leistet.&quot;</p></blockquote>
<p>Als Vordenker und Pionier eines weiteren aktuellen Themas sowie mit seinen <a href="http://www.libreas.eu/ausgabe17/texte/01hapke.htm">seine Aktivit&auml;ten zum Informationswesen</a> hatte Ostwald diesen Imperativ auch auf das Thema Wissenschaftliche Kommunikation bezogen. Die von ihm als Autor zahlreicher wissenschaftlicher und popul&auml;rer B&uuml;cher, Zeitschriftenaufs&auml;tze und Referate wahrgenommene Informationsflut war aus seiner Sicht nur durch eine Gesamtorganisation der wissenschaftlichen Kommunikation &#8211; durch technische Hilfsmittel und internationale Zusammenschl&uuml;sse &#8211; zu bew&auml;ltigen.</p>
<p><span id="more-739"></span><br />
In Ostwalds Buch von 1912 findet sich auch ein Aufsatz &uuml;ber die Br&uuml;cke, mit dem Titel &quot;Das Gehirn der Welt&quot;. Dieser Ausdruck war vorher schon von Zeitgenossen wie Henri La Fontaine und Friedrich Naumann in anderen Zusammenh&auml;ngen genutzt worden und sollte in den 1930er Jahren durch H.G. Wells als &quot;World Brain&quot; popul&auml;r werden. Heutzutage weist diese Metapher auf das Internet als Ganzes oder auf Angebote im Netz wie Wikipedia (&quot;wisdom of the crowds&quot;), die ja <a href="http://www.zeit.de/2011/03/Wikipedia-Weltlexikon">in der folgenden Ausgabe der &#8222;Zeit&#8220;</a> anl&auml;&szlig;lich des <a href="http://www.tub.tu-harburg.de/blog/2011/01/15/10-jahre-wikipedia/">10. Geburtstages von Wikipedia</a> ebenfalls gew&uuml;rdigt wurdel!</p>
<p>1911 gr&uuml;ndete Ostwald die &quot;Br&uuml;cke&quot;, ein &quot;Institut f&uuml;r die Organisation geistiger Arbeit&quot;. Die Br&uuml;cke war als &quot;Auskunftsstelle der Auskunftsstellen&quot; geplant. Sie sollte die bisher schon vorhandenen Inseln der Organisation der Wissenschaften wie wissenschaftliche Gesellschaften, Bibliotheken, Museen, Firmen oder Einzelpersonen miteinander verbinden. Den internationalen Charakter der wissenschaftlichen Forschung sollte durch die Forderung nach einer internationalen Hilfssprache und einer internationalen Zentralisierung des gesamten Berichtswesens unterst&uuml;tzt werden. Es sollte ein »Br&uuml;ckenarchiv«, so etwas wie eine &quot;umfassende, illustrierte Welt-Enzyklop&auml;die&quot;, auf Karteikarten geschaffen werden. Zudem sollten standardisierte Papierformate &#8211; Ostwald war an deren Normung (DIN A4) beteiligt &#8211; Ordnung in Bibliotheken und Verwaltungen schaffen.</p>
<p>Auf einen anderen Zusammenhang zwischen der heutigen Energie-Problematik und der Frage von Kommunikation und Information habe ich schon mal <a href="http://blog.hapke.de/?p=260">an anderer Stelle hingewiesen</a>!</p>
<p>Als sch&ouml;nes Buch zur Geschichte und zum Kontext von Wikipedia sei der Titel <a href="http://reagle.org/joseph/2010/gfc/">&quot;Good faith collaboration : the culture of Wikipedia&quot; von Joseph Michael Reagle</a>  (Cambridge, Mass.: MIT Press, 2010) genannt.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/bloghapke.wordpress.com/739/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/bloghapke.wordpress.com/739/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=739&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Informationskompetenz in Deutschland 2010</title>
		<link>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/01/informationskompetenz-in-deutschland-2010/</link>
		<comments>http://bloghapke.wordpress.com/2011/02/01/informationskompetenz-in-deutschland-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 09:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>libviews</dc:creator>
				<category><![CDATA[Information Literacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Beitrag bietet einen R&#252;ckblick zu deutschen Aktivit&#228;ten im Umkreis von Informationskompetenz im Jahre 2010. Er fasst das zusammen, was mir in den letzten Monaten pers&#246;nlich aufgefallen ist. Es fehlt also ganz sicher Einiges! Insgesamt habe ich den Eindruck, dass es trotz des gro&#223;en politischen Aktionismus (siehe unten!) um das Thema eher ruhiger geworden ist. [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=bloghapke.wordpress.com&amp;blog=5868172&amp;post=728&amp;subd=bloghapke&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Beitrag bietet einen R&uuml;ckblick zu deutschen Aktivit&auml;ten im Umkreis von Informationskompetenz im Jahre 2010. Er fasst das zusammen, was mir in den letzten Monaten pers&ouml;nlich aufgefallen ist. Es fehlt also ganz sicher Einiges! Insgesamt habe ich den Eindruck, dass es trotz des gro&szlig;en politischen Aktionismus (siehe unten!) um das Thema eher ruhiger geworden ist. Inhaltlich-wissenschaftlich wird in Deutschland anscheinend kaum an diesem Thema gearbeitet oder t&auml;usche ich mich hier?!</p>
<p><span id="more-728"></span><br />
<strong>Offiziell-politische Aktivit&auml;ten:</strong></p>
<ul>
<li>Es gibt eine <a href="http://www.bideutschland.de/deutsch/organisation/arbeitsgruppen/informationskompetenz/">Arbeitsgruppe Informationskompetenz der BID (Bibliothek und Information in Deutschland)</a>, die vor allem politisch wirken soll. Informationskompetenz wird als strategisches Thema f&uuml;r alle Organisationen der BID gesehen, vgl. den Beitrag &quot;BID Bibliothek &amp; Information Deutschland und ihr strategisches Thema &#8222;Informationskompetenz&quot; in der Zeitschrift &quot;Bibliotheksdienst&quot;  44 (2010), 11, S.1027-1029.</li>
<li>Die vom Deutschen Bundestag eingesetzte <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/">Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft</a> hat sich in ihrer <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/2010/Sitzungen/20100913/index.jsp">5. Sitzung</a> und <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/2010/Sitzungen/20101213/index.jsp">8. Sitzung</a> auch mit dem Thema Medienkompetenz besch&auml;ftigt. <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/2010/Medienkompetenz/index.jsp">F&uuml;r dieses Thema wurde eine eigene Projektgruppe</a> eingesetzt. Das Thema Informationskompetenz tauchte besonders in der <a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/dokumentation/2010/Sitzungen/20101213/A-Drs__17_24_014-D_-_Stellungnahme_Gapski.pdf">Stellungnahme des Sachverst&auml;ndigen Harald Gapski</a> auf. Auch <a href="http://forum.bundestag.de/forumdisplay.php?20-Medienkompetenz">im Forum wurde zum Thema diskutiert</a>, an einer Stelle sogar  <a href="http://forum.bundestag.de/showthread.php?144-Mehr-als-11000-Bibliotheken-vermitteln-Medienkompetenz!">mit Bezug zu Bibliotheken</a>.</li>
<li>Innerhalb der <a href="http://www.leibniz-gemeinschaft.de/?nid=infrastr&amp;nidap=&amp;print=0">Kommission Zukunft der Informationsinfrastruktur</a>, die von der <a href="http://www.gwk-bonn.de/index.php?id=205">Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der L&auml;nder (GWK)</a> ins Leben gerufen wurde, entstand ein <a href="http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Papers/Rahmenkonzept-WGL.pdf">Rahmenkonzept Fachinformationsinfrastruktur</a>. In diesem Rahmenkonzept gibt es als einen von 10 &quot;disziplinunabh&auml;ngigen Aufgabenkomplexen f&uuml;r die Informationseinrichtungen&quot; den Punkt Informationskompetenz und E-Learning, zu dem es auch eine Arbeitsgruppe gibt.</li>
<li>Es gibt zwei Arbeitskreise der <a href="http://www.dgi-info.de">Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI)</a>, die sich mit dem Thema Informationskompetenz besch&auml;ftigen: Der <a href="http://www.dgi-info.de/FachgruppenBildungIK.aspx">Arbeitskreis Bildung und Informationskompetenz (IKB)</a> agierte bisher vor allem im Bereich Informationskompetenz und Schule. Der <a href="http://www.dgi-info.de/InformationskompetenzInUnternehmen.aspx">Arbeitskreis Informationskompetenz in Unternehmen (IKU)</a> will die Bedeutung des Themas und damit die von Information Professionals in Unternehmen f&ouml;rdern.</li>
<li>Die <a href="http://www.bibliotheksverband.de/fileadmin/user_upload/Kommissionen/Kom_Dienstleistung/Publikationen/Standards_Infokompetenz_03.07.2009_endg.pdf">Standards zur Informationskompetenz</a>, von der Dienstleistungskommission des DBV auf den Weg gebracht und 2009 verabschiedet, wurden in der Zeitschrift Bibliotheksdienst 2010 ver&ouml;ffentlicht (Standards der Informationskompetenz f&uuml;r Studierende. Bibliotheksdienst, 44 (2010), 5, S. 373-377).</li>
</ul>
<p><strong>Praktisches:</strong></p>
<ul>
<li>Das <a href="http://lotse.uni-muenster.de/">Projekt LOTSE</a> hat im Laufe des Jahres eine <a href="http://lotse.uni-muenster.de/tutorials/">Reihe von Tutorials</a> ins Netz gestellt, die <a href="http://blog.hapke.de/?p=529">in der Blogosp&auml;re eine intensivere Diskussion</a> ausl&ouml;sten.</li>
<li>Mehrere Ratgeber-B&uuml;cher zum Thema Informationskompetenz sind <a href="http://blog.hapke.de/?p=579">2010 erschienen</a>. Neben den beiden im Link eben erw&auml;hnten B&uuml;chern ist noch ein 2010 mit dem Erscheinungsjahr 2011 publiziertes Buch von Matthias Ballod zu nennen: Informationen und Wissen im Griff : effektiv informieren und effizient kommunizieren (Bielefeld : wbv, Bertelsmann, 2011). </li>
<li>Auch <a href="http://blog.hapke.de/?p=343">auf dem Bibliothekskongress 2010</a> deutete es sich schon an, das Thema Informationskompetenz hat viel Bezug zum Thema Lernort Bibliothek. Der Abschlussbericht zum Studentischen Ideenwettbewerb &#8222;Lebendige Lernr&auml;ume&#8220; 2009 von DINI ist <a href="http://www.dini.de/lebendige-lernorte/auswertung/">im Herbst 2010 erschienen und online verf&uuml;gbar</a>.</li>
</ul>
<p><strong>Verschiedenes:</strong></p>
<ul>
<li>Im <a href="http://blog.hapke.de/?p=731">in diesem Blog schon erw&auml;hnten</a> <a href="http://www.reference-global.com/doi/book/10.1515/9783110232103">Handbuch Bibliothek 2.0</a> taucht Informationskompetenz nur relativ selten auf, so z.B. im sch&ouml;nen Artikel <a href="http://www.reference-global.com/doi/abs/10.1515/9783110232103.353">&quot;Lernen 2.0 &#8211; Bericht aus der Praxis&quot; von Christian Hauschke und Edlef Stabenau</a>. Implizit wird hier die Frage gestellt, ob wir in Bibliotheken Arbeitendende selbst eigentlich schon informationskompetent genug sind, um unseren Kunden so etwas wie soziale Software nahezubringen. Der in diesem Artikel vorgestellte Selbstlern-Lehrgang ist ein guter Weg in diesem Bereich informationskompetenter zu werden.</li>
<li>Auch im <a href="http://xenzen.wordpress.com">Blog von Anne Christensen</a> ist <a href="http://xenzen.wordpress.com/category/informationskompetenz/">relativ selten von Informationskompetenz die Rede</a>, aber im Feld der Katalog 2.0- oder Next-Generation-Catalog-Aktivit&auml;ten, die ja einen Schwerpunkt von Annes Arbeit bilden, f&ouml;rdern die &quot;neuen Oberfl&auml;chen&quot; oft auch die Informationskompetenz ihrer Nutzenden. So etwa, wenn man nach dem Eingeben von Suchbegriffen automatisch &quot;&auml;hnliche&quot; Stichw&ouml;rter angeboten werden, was den Blick auf die Nutzung von Synonymen bei der Recherche lenken kann. Generell taucht hier die Frage auf, <a href="http://blog.hapke.de/?p=625">wie weit das Konzept Informationskompetenz noch tr&auml;gt</a>.</li>
<li>Inhaltlich-wissenschaftliche Forschung und Diskussion zur Informationskompetenz bleibt in Deutschland relativ selten. Eine Ausnahme in deutscher Sprache bildet das Buch <a href="http://www.vwh-verlag.de/vwh/?p=566">&quot;Die digitale Bibliothek von Babel : &uuml;ber den Umgang mit Wissensressourcen im Web 2.0&quot; vom &Ouml;sterreicher Reinhard Bauer</a> (Boizenburg : vwh, H&uuml;lsbusch, 2010). Bauer hat 2009 frei verf&uuml;gbar zum gleichen Thema auch einen Aufsatz mit dem Titel &quot;<a href="http://www.donau-uni.ac.at/imperia/md/content/department/imb/forschung/library_of_babel.pdf">The Digital Library of Babel or the Art of Handling Knowledge Resources on Web 2.0</a>&quot; ver&ouml;ffentlicht. Auf vergleichbare B&uuml;cher wie &quot;<a href="http://www.woodheadpublishing.com/en/book.aspx?bookID=1871&amp;ChandosTitle=1">Information literacy landscapes : information literacy in education, workplace and everyday contexts</a>&quot; von Annemaree Lloyd (Oxford: Chandos, 2010) oder auch &quot;<a href="http://libraryjuicepress.com/critlibinstruct.php">Critical library instruction : theories and methods</a>&quot;, herausgegeben von Maria T. Accardi, Emily Drabinski und Alana Kumbier (Duluth, Minn.: Library Juice Press, 2010), wird man im deutschen Sprachraum wohl noch lange warten m&uuml;ssen </li>
</ul>
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